Die Veterinärmedizinische Universität Wien hat 816 Katzenhalter mit dem Fe-BARQ-Fragebogen befragt. Ergebnis: Es gibt eine riesige Bandbreite von 'normalem' Verhalten. Vier Verhaltenstypen wurden identifiziert – und der Halter-Einfluss war überraschend groß.
Die Veterinärmedizinische Universität Wien hat eine umfangreiche Studie durchgeführt, um zu definieren, was 'normales' Katzen-Verhalten ist. 816 Katzenhalter wurden befragt und ihre Antworten mit einem standardisierten Verhaltens-Fragebogen (Fe-BARQ) ausgewertet. Die Studie untersuchte verschiedene Aspekte des Verhaltens: Spielverhalten, Sozialverhalten, Angst, Aggression, Aktivitätsniveau und Reaktion auf Menschen. Die Ergebnisse zeigen, dass es eine große Bandbreite von 'normalem' Verhalten gibt. Besonders interessant: Die Studie identifizierte Faktoren, die das Verhalten beeinflussen – Alter, Geschlecht, Kastration, Wohnumgebung und sogar die Persönlichkeit des Halters.
Diese Studie hilft Katzenhaltern, das Verhalten ihrer Katze besser zu verstehen. Viele Menschen interpretieren Katzen-Verhalten falsch – sie denken, ihre Katze ist 'abnormal' oder 'problematisch', obwohl sie eigentlich nur eine andere Persönlichkeit hat.
Ist Deine Katze 'normal'? Was bedeutet das überhaupt? Eine neue Studie hat untersucht, welche Verhaltensweisen bei Katzen typisch sind – und die Ergebnisse sind überraschend vielfältig.

