Katze mit Büchern – KATZE VERSTEHEN Magazin
Ausgabe 1
20. März 2026
Gesundheit

Katzenkrebs ähnelt menschlichen Tumoren – und könnte die Krebsforschung revolutionieren

Eine internationale Studie hat erstmals das Erbgut von Katzentumoren umfassend analysiert. Bestimmte Katzentumoren ähneln genetisch einer besonders aggressiven Form von Brustkrebs beim Menschen. Das Gen TP53 war in einem Drittel aller Fälle verändert – exakt wie beim Menschen.

Eine internationale Studie (März 2026, Vet-Uni Wien & University of Guelph) hat erstmals das Erbgut von Katzentumoren weltweit umfassend analysiert. Das Ergebnis: Bestimmte Katzentumoren – besonders der Milchdrüsen – ähneln genetisch einer besonders aggressiven Form von Brustkrebs beim Menschen (dreifach-negativer Brustkrebs), für die es kaum gezielte Therapien gibt. Das Gen TP53 war in einem Drittel aller Fälle verändert – exakt wie beim Menschen.


Warum spannend

Katzen leben eng mit uns zusammen, sind ähnlichen Umweltfaktoren ausgesetzt – und könnten deshalb als 'natürliches Modell' für menschliche Krebsforschung dienen. Das ist kein Tierversuch, sondern das Lernen aus dem, was ohnehin passiert.

Diskussionsansatz

Deine Katze könnte helfen, Krebs beim Menschen zu besiegen – ohne es zu wissen. Habt Ihr Eure Katze schon mal auf Krebs untersuchen lassen – oder wisst Ihr, welche Anzeichen auf Tumore hindeuten können?