Eine neue Analyse hat die gesamte Forschung zum Katzen-Mikrobiom zusammengefasst – und ist zu einem klaren Ergebnis gekommen: Wir wissen viel zu wenig. Erste Studien zeigen, dass das Katzen-Mikrobiom eng mit Verhalten, Stressabbau und sogar chronischen Erkrankungen verbunden ist.
Eine neue Analyse (2026) hat die gesamte Forschung zum Katzen-Mikrobiom zusammengefasst – und ist zu einem klaren Ergebnis gekommen: Wir wissen viel zu wenig. Während das Hunde-Mikrobiom und das menschliche Mikrobiom intensiv erforscht sind, gibt es für Katzen noch riesige Forschungslücken. Dabei zeigen erste Studien, dass das Katzen-Mikrobiom eng mit Verhalten, Stressabbau und sogar chronischen Erkrankungen verbunden ist. Eine Studie fand, dass Katzen mit chronischer Darmentzündung ein völlig anderes Mikrobiom-Profil haben – mit veränderten Tryptophan-Stoffwechsel-Wegen, die auch das Nervensystem beeinflussen.
Das Mikrobiom ist das 'zweite Gehirn' – nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Katzen. Wenn wir verstehen, wie das Katzen-Mikrobiom funktioniert, könnten wir Verhaltens-Probleme, Angst, sogar Aggression möglicherweise durch Ernährung und Probiotika beeinflussen.
Hast Du bemerkt, dass sich das Verhalten Deiner Katze nach Futter-Umstellungen verändert? Oder dass Deine Katze bei Magen-Problemen auch emotional anders reagiert? Das könnte das Mikrobiom sein.

