Eine neue türkische Studie der Bilkent University kommt zum selben Ergebnis wie die Ankara-Studie: Katzen miauen männliche Besitzer deutlich häufiger und länger an als weibliche. Wenn zwei unabhängige Forschungsgruppen denselben Befund reproduzieren, ist das ein starkes Signal.
Eine neue türkische Studie der Bilkent University (November 2025, Ethology) kommt zum selben Ergebnis wie die Ankara-Studie aus Ausgabe #1: Katzen miauen männliche Besitzer deutlich häufiger und länger an als weibliche. Die Hypothese bleibt dieselbe – Frauen reagieren von sich aus schneller auf Katzensignale, Männer müssen erst 'aufgeweckt' werden. Wenn zwei unabhängige Forschungsgruppen denselben Befund reproduzieren, ist das in der Wissenschaft ein starkes Signal: Dieser Effekt ist real.
Replikation ist das Herzstück der Wissenschaft. Dass zwei verschiedene Teams in zwei verschiedenen Ländern unabhängig voneinander denselben Effekt messen, macht den Befund deutlich belastbarer. Katzen passen ihre Kommunikation aktiv an den Gesprächspartner an – das ist jetzt zweifach belegt.
Nicht eine, sondern zwei unabhängige Studien zeigen: Katzen miauen Männer häufiger an. Erkennt Ihr das bei Euch zu Hause? Und was glaubt Ihr – liegt es wirklich daran, dass Männer weniger aufmerksam sind?

